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Trading-Business: Tipps & Tricks von Tradern für Trader

Immer wieder werden sehr wertvolle Tipps & Tricks in der Rubrik Leser-Trading vorgestellt. Aufgrund der Vielzahl der Eintragungen gehen dann aber zeitlose Hinweise verloren bzw. sind diese im Nachhinein nur schwer auffindbar. Deshalb besteht ab sofort die Möglichkeit diesen Beitrag mit Kommentierungen zur eigenen Strategie, zu Besonderheiten bestimmter Handelsinstrumente, Kniffe des Geld- und Risikomanagements und vielen anderen Trading-Themen zu füllen.

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30 Kommentare zu “Trading-Business: Tipps & Tricks von Tradern für Trader”

  1. matze sagt:

    N24 Reportage Thema Daytrading http://www.youtube.com/watch?v=vvUyYcayN2g&feature=player_embedded

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  2. matze sagt:

    ulwo, :D seh ich auch so

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  3. Im Rahmen der Chartanalyse, bzw. technischen Analyse, gibt es heutzutage eine unendliche Vielzahl von technischen Indikatoren. Bei richtiger Anwendung können sie durchaus ein wichtiges Werkzeug der technischen Analyse und der Chartanalyse im täglichen Handel darstellen und Ihnen bei der Ableitung Ihrer Tradingstrategie behilflich sein. Der größte Nutzen von Indikatoren besteht darin, Hilfestellung beim optimalen Ein- und Ausstieg einer Position zu leisten. Dabei bieten Indikatoren eigentlich keine neuen Informationen, sie werden lediglich aus den vorhandenen Börsenkursen abgeleitet. Bei jedem Indikator erfolgt die Ableitung aus den Börsenkursen auf eine andere Art und Weise. Gemeinsam ist allen Indikatoren aber, dass sie meist für die Bestätigung eines Trends oder dem aufstöbern von überkauften oder überverkauften Situationen genutzt werden.
    Indikatoren in der Chartanalyse und der Praxis

    Exemplarisch befassen wir uns im Rahmen der Chartanalyse mit einem klassischen Indikator, von dem die meisten von Ihnen sicherlich schon einmal gehört haben: Der Momentum-Indikator. Till Kleinlein, der professionelle Daytrader von CFX Broker, nutzt diesen Indikator für die Umsetzung seiner Handelsideen. Diesen Indikator setzt er im Rahmen der Chartanalyse allerdings nur als Hilfsmittel ein, um geeignete Ein- oder Ausstiege zu finden. Herr Kleinlein betrachtet die Indikatoren – wenn er sie überhaupt verwendet – nur sekundär als Element der Chartanalyse. Primär muss die Trading-Idee bereits durch andere Anstöße der Chartanalyse, bzw. der technischen Analyse (z.B. Chart-Formationen) definiert sein. Die professionelle Chart- und Handelssoftware des CFX Broker bietet Ihnen alle gängigen und außergewöhnlichen Indikatoren und Oszillatoren für Ihre persönliche Chartanalyse an.

    Es gibt aber durchaus Trader und Handelsphilosophien, die ausschließlich Indikatoren bzw. die Signale, die von Indikatoren ausgelöst werden, zum Traden verwenden. Wie bei allen anderen Handelsansätzen gilt auch hier: Der Erfolg – und nur der Erfolg – entscheidet letztlich über die Sinnhaftigkeit einer Trading-Strategie und zeigt Ihnen auf, ob Ihre Chartanalyse den richtigen Ansatz geliefert hat.

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  4. matze sagt:

    Ichimoku Cloud Fractal System
    Bei Versuch verschiedene Ansätze auszuprobieren kombiniere ich hin und wieder mal einiges und das kam dabei raus.
    Ich benutze eine Candlestickchart, dazu Fractals und vom Ichimoku nur die Wolke Senkouspan A und B, die anderen Linien kann man ja durch einstellen der Farben ausblenden oder man lässt sie drin.
    Timefame jeder, je höher desto mehr Gewinn und Risikopotenzial.
    Einstieg long: bullische Wolke (Senkou Span A größer als Senkouspan B), der Kurs steigt in der Wolke oder knapp über der Wolke über das letzte Up Fractal, Stopploss an Wolkenunterkante, als zusätzliche Indikation 200er EMA steigt und Kurs ist darüber. Takeprofit die Höhe der Wolke oder sobald der Kurs ünter die letze bullische Kerze fällt.
    Für short alles umgekehrt.

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  5. Irmgard sagt:

    ergaenzung zu meiner strategie
    es ist wichtig, dass man erst eine pos. eroeffnet, wenn der ama 2 punkte hat und die kerze abgeschlossen ist!!
    solange die kerze nicht fertig ist, kann der punkt auch wieder verschwinden,

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  6. romes sagt:

    @matze
    …vielen dank für den Hinweis, damit komme ich im Moment weiter…
    @Irmgard
    …ich möchte gerne dein Tradingsystem ausprobieren.
    An sowas hab ich schon versucht selber zu basteln, deine Beschreibung kommt mir entgegen. Ich melde mich noch später…Danke :?

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  7. matze sagt:

    Open Range Breakout Stategie
    Verwendet einen Zeitraum (zBsp. 1 Stunde) vor der Eröffnung, in der sich meist ein signifikates Hoch und Tief die “Open Range” bildet. Im 5 bis 15m Chart den Bereich markieren und je eine Long und Short Stop Order 2-3 Punkte ober und unterhalb platzieren. Sehr oft wird mit dem Breakout auch der Tagestrend eingeleitet, daher bietet es sich an mit zwei Posis einzustoppen. Einen mit fixem TakeProfit und eine die dann vom Stop nachgezogen wird, falls der Trend sich fortsetzt.
    Rangezeiten Asiatischer Raum 0-1 Uhr, Euroraum 8-9 Uhr und Amiland 14-15 Uhr (deutsche Zeit GMT+1).

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  8. Gerold sagt:

    @Irmi: welchen TF nutzt du diese Methode? Wo kann ich die Indikatoren finden? Würde es gern mal ausprobieren?

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  9. Irmgard sagt:

    so, nachdem ich etwas fine tuning gemacht habe, will ich endlich meinen tradingstil erleutern, der im uebrigen sehr entspannend und stressfrei ist :wink:
    meine hauptindikatoren sind der ama und der forex fariz, den arrow rsi habe ich wieder entfernt.
    also die ganze idee, die nicht von mir stammt, die person moechte aber nicht erwaehnt werden, beruht auf der tatsache, dass kurse immer in wellen verlaufem und das jeder trade ins plus laeuft, auch wenn der kurs zunaechst in die falsche richtung laufen sollte
    ama zeigt 3 dinge an: long/short/und seitwaerts, forex lediglich long oder short
    hauptindikator ist der ama, der forex wird als zusaetliches signal genommen
    beispiel : ama/forex geben ein long signal an, man baut die erste pos auf, wird der trend bestaetigt kann man weiter long pos. aufbauen
    szenario 1: der kurs laeuft in die gewuenschte richtung, die pos wird geschlossen. sobald es zu einer trendumkehr kommt, d.h. ama und forex sind short, und gleichzeitig wird eine short pos. eroeffnet
    szenario 2:bestaetigt sich das longsignal nicht, und es wird short angezeigt, bevor dir pos ins plus laufen konnte wird eine short pos eroeffnet, die beiden pos. laufen nun gegeneinander und heben sich gegenseitig auf, d.h. sie werden gehedged, sollte sich short bestaetigen, kann man weitere short pos aufbauen aber es gilt das gleiche: sobald es zu einer trendumkehr kommt wird oder werden alle short pos. geschlossen, man kann allerdings ueberlegen eine noch zu belassen als absicherung fuer den long, der ja in den miesen ist
    pivot/fibos und ust und wst sollten man auch bei den entscheidungen bedenken
    die hauptentscheidung treffe ich im 5min chart, allerdings habe ich auch den 1min chart um kurzfristiges ups oder downs zu erkennen und den 15min chart um den laengeren trend zu sehen
    pivot, fibo und auch wst oder ust sollten bei den entscheidungen mit einfliessen
    mit dieser methode kann man auch pos ueber nacht und uebers WE laufen lassen, wichtig ist nur, dass sie gehedged werden, auch news kann man so gelassen traden
    fuer weitere fragen stehe ich im blog zur verfuegung :wink:

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  10. Immer wieder werde ich nach Buchtipps gefragt. Viele Bücher über das Traden habe ich nicht gelesen, die nachfolgend aufgelisteten kann ich aber empfehlen:

    Steve Nison – Technische Analyse mit Candlesticks, in diesem Teilbereich der technischen Analyse das Standardwerk

    Michael Voigt – Das große Buch der Markttechnik; leicht verständlich geschrieben und trotz der vielen, vielen Seiten noch gut lesbar und kurzweilig

    Dr. Alexander Elder – Die Formel für Ihren Börsenerfolg; derzeit nicht bei Amazon erhältlich; aber dafür ein anderes „Elder-Buch“, welches auch zu empfehlen ist

    Dr. Alexander Elder – Come into my Trading Room: Trading mit der Elder Methode

    Van K. Tharp – Beruf: Trader. Unabhängig traden, selbständig handeln.

    Für Langfristinvestoren:

    Daniel Wilhelmi/ Michael Vaupel – Unentdeckte Chancen: Rohstoffe und Emerging Markets von morgen

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  11. Im 2. Teil der Serie Verlustbegrenzung befassen wir uns mit einem der Kriterien, die im Vorfeld einer Stopp Order oder einem Stopp Loss eine Rolle spielen können. Wie weit ein Stopp vom Einstiegskurs gesetzt werden kann, hat natürlich auch mit der eigenen Risikoneigung zu tun. Welchen Verlust können Sie als Trader mental verkraften, oder bei welchem maximalen Verlust pro Trade fühlen Sie sich noch wohl? Je nach Anlegertyp gibt es da himmelweite Unterschiede.
    Verlustbegrenzung durch Psychologie

    Bei diesem Kriterium geht es also ausschließlich um das eigene Empfinden bei Verlust bzw. viel um die Psychologie beim Traden. Also nicht der Blick auf den Chart, oder eine komplizierte Berechnung führt zum Ergebnis, wo letztlich der Stopp platziert wird. Rein „gefühlstechnisch“ wird der absolute Betrag definiert, der gleichbedeutend mit dem Verlust ist, den Sie maximal bereit sind zu erleiden. Unter dem Aspekt der Psychologie spielt die eigentliche Kontogröße bei der Verlustbegrenzung jedoch meist keine Rolle.
    Bei welchem Verlust fühlen Sie sich noch wohl?

    Häufig kristallisiert sich dieser „Betrag Stopp“ erst nach einigen Verlust Trades heraus. Der Anleger spürt bei Verlust, wie sich das Wohlbefinden ab einem gewissen Betrag auf ein unerträgliches Maß reduziert. Schwitzende Hände und schlaflose Nächte sind nur zwei Indizien dafür, dass der vorgenommene Trade eine Nummer zu groß war und der (drohende) Verlust nicht mehr von Ihrem Wohlfühlfaktor gedeckt ist. Da dieses Gefühl künftig vermieden werden soll, wird der mögliche Verlust bis zu diesem Geldbetrag begrenzt. Sie sehen, grundsätzlich bestimmen Sie das Wohlfühlgefühl bei Ihren Trades selbst und haben somit direkten Einfluß auf Ihr Trading Verhalten und ihre Psychologie. Und selbstverstänlich haben Sie zu großen Teilen die Kontrolle über den Gewinn, den Sie erzielen, bzw. den Verlust, den Sie erleiden.
    Die Verlustbegrenzung kann auch nachträglich noch geändert werden

    Als professioneller Trader ist die Stopp Setzung nach der Psychologie jedoch nicht praktikabel, doch besser man nähert sich dem Thema Verlustbegrenzung auf diese strikte Art als gar nicht. Ist der anfängliche Stopp (sog. Initial Stopp) in Abhängigkeit zu Ihrer Trading Psychologie gesetzt, so kann dieser dann in dem Fall, dass sich die Position gut entwickelt – sie also einen Gewinn erzielen -, nachgezogen werden. Hier braucht dann nicht mehr der maximale Verlust, den man bereit ist zu erleiden, – also im Rahmen Ihrer Trading Psychologie – berücksichtigt werden, sondern der Trader orientiert sich an anderen Kriterien, die einem professionellen Ansatz näher kommen und den Trader in die Lage setzt den maximalen Verlust dem Tradingprofil entsprechend anzupassen. Diese Kriterien werden wir uns in einem der nächsten Teile der Serie zum Thema Verlustbegrenzung genauer ansehen.

    Hier noch eine Tabelle, die das Zusammenspiel zwischen maximalem Verlust, Kurs des Handelsinstruments und handelbare Stückzahl demonstriert. Diese Tabelle können Sie übrigens im Bereich Know-How auf der Homepage des CFX Broker herunterladen. Durch die Eingabe (grüne Felder) ergibt sich schließlich der Stopp-Kurs, der unter der Prämisse „Risikoneigung“ als Initial Stopp verwendet werden kann.

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  12. Verluste wollen wir alle doch nicht nur beim Trading vermeiden. Doch diese gehören nun einmal dazu. Oder kennen Sie Trader, die keine Verlust Trades produzieren? Wir nicht! Während das Erzielen von Gewinnen leider nicht kalkulierbar ist, können Sie Ihre Verluste exakt planen bzw. begrenzen. Und eine Verlustbegrenzung sollten Sie auch unbedingt durchführen! Als primäres Instrument der Verlustbegrenzung empfehlen wir Ihnen daher Stopp Orders oder Stopp Loss bei Ihrem Trading!
    Über Stopp Order und Stopp Loss Ihren maximalen Verlust definieren

    Beispiel: Ein Verlust oder eine Verlustserie, die ihr Trading-Kapital um 20% minimiert, macht einen anschließenden Gewinn von 25% notwendig, um wieder Break-even zu sein. Erst danach schreiben Sie wieder „echte“ Gewinne.

    Wie wichtig eine Begrenzung Ihrer Verluste in der Praxis ist, zeigt sich noch gravierender am zweiten Beispiel.

    Beispiel: Verlieren Sie 50%, so müssen Sie 100% zulegen! Erst nach einer Verdopplung verdienen Sie also wieder Geld und wie schwierig es ist, sein Trading-Kapital zu verdoppeln, dürfte den meisten Tradern bekannt sein.

    Setzen Sie daher bei jeder Positionseröffnung einen Stopp Loss oder eine Stopp Order, der Ihren maximalen Verlust auf die Höhe begrenzt, den Sie bereit sind zu erleiden. Nicht ab und an, sondern immer! Im Rahmen der Mini-Serie “Verlustbegrenzung” zeigen wir Ihnen weitere Kriterien auf, die Ihnen bei der Begrenzung Ihrer Verluste hilfreich sein können.
    Welchen Gewinn müssen Sie erzielen um den Verlust zu kompensieren?

    Wie sich das Verhältnis zwischen Kapitalverlust und notwendigem Gewinn entwickelt, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen. Berücksichtigen Sie dabei bitte, dass der notwendige Gewinn exponentiell ansteigen muss, um den zuvor erlittenen Kapitalverlust wieder aufzuholen. Sie sehen: Eine Verlustbegrenzung hilft Ihnen bei der Absicherung Ihres Kapitals und Ihrer Nerven!
    Kapitalverlust

    Notwendiger Gewinn
    10% 11%
    20% 25%
    30% 43%
    50% 100%
    75% 300%
    90% 900%

    Welche der Kriterien letztlich bei Ihnen für eine Verlustbegrenzung angewandt werden, ist nicht entscheidend. Für ein Überleben an den Märkten unabdingbar ist letztlich nur eines: Sie müssen konsequent eine Stopp Order oder Stopp Loss anwenden. Wo der Stopp platziert wird, hängt von Ihrem Risiko- und Geldmanagement bzw. Ihrer Risikoneigung und Ihres Anlagehorizonts ab. Je kürzer Ihr Handel ausgelegt ist, desto enger sollte auch die Verlustbegrenzung ausfallen. Andersherum sollte einem langfristig geplanten Trade mehr Raum zum Entwickeln gelassen werden. Besonders ärgerlich ist es, wenn eine gut geplante Trading-Idee zündet, Ihre Order aber bereits vorher knapp ausgestoppt wurden.

    Die Kriterien, die für eine Stopp Order, ein Stopp Loss bzw. Verlustbegrenzung in Frage kommen sind zum Teil sehr unterschiedlich, sie ergänzen sich jedoch stets. Ein Trader zieht deshalb selten nur eines der Kriterien zum Trade-Ausstieg heran. Die Kriterien sind also komplementär zu betrachten und sollen Ihre Sensibilität für dieses so elementare Trading Thema erhöhen. Unsere Erfahrung zeigt, dass leider immer noch zu viele Anleger zu selten bewusst einen Stopp Loss oder eine Stopp Order setzen und damit unnötige Verluste einfahren, die durch eine vernünftige Verlustbegrenzung im Vorfeld hätten vermieden werden können.

    Stopp-Kriterien für die Verlustbegrenzung durch Stopp Order oder Stopp Loss in Abhängigkeit von…

    Risikoneigung/ Psychologie
    Kontogröße
    Chart und Markttechnik
    Zeit
    Volatilität

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  13. matze sagt:

    Verbilligen ist sicher nichts für intraday Handel, für längerfristige Anlagestrategien mit Aktien oder Fonds mag es durchaus Sinn machen.

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  14. Erik sagt:

    Guten Tag, meine Meinung zum Verbilligen: Für mich nie!
    Der Grund für das Verbilligen ist oft, dass man einen Verlust nicht akzeptieren will. Für mich würde das zum Bankrott führen. Mag sein, dass einige antizyklische Trader mit Teileinstiegen arbeiten und das Nachschieben einer Teilposition dann auch im Minus für diese in Ordnung ist.

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  15. Es gibt viele Trader-Regeln, doch bei wenigen gehen die Meinungen so stark auseinander wie bei dieser: Verbilligen Sie nie!

    Wie stehen Sie dazu? Gibt es Ausnahmen von der Regel – wenn ja, welche könnten das sein? DISKUSSION erwünscht!

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  16. bin zäh.

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  17. matze sagt:

    Moin, der Kapitän (TK) wieder fit an Deck :-)

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  18. matze sagt:

    Hedging von schlechten Positionen – nicht für Anfänger!!!
    Läuft ein Trade trotz gutem Einstiegsignal nicht in die gewünschte Richtung zBsp. bei Fehlausbruch, kann man versuchen eine entgegengesetzte Posi schnellstmöglich innerhalb der Stopplossrange zu platzieren, der originale Stoploss wird dann vergrößert um eventuell eine weitere Position zum tilgen der Verlustposition aufzubauen. Diese sollte aber erst nach bestätigten Trendrichtung eingegangen werden. Kommt keine Trendrichtung zustande, kann man versuchen beide Positionen in der Mitte mit dem geringsten Verlust zu schliessen.

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  19. Irmgard sagt:

    also fangen wir mal klein an und stelle mer uns ens janz dumm (kennt jemand noch den film die feuerzangenbowle ;-) )
    alles angewandt erstmal im 5min chart
    an gds habe ich den 5er closed expo, den 12er open expo und den 38ger open expo
    zusaetslich im chart habe ich noch folgende indicatoren
    fibo bars 2 hat aehnlichkeit mit heiken ashi
    fibo_pivot_lines_gmt wie der name schon sagt sind das pivot und fibo punkte bzw. linien
    arrow_rsi-8_cross-55 45 alarton bei kauf oder verkaufssignal entstehen pfeile ueber oder unter den kerzen
    dailypivot_shift auch pivot linien, die oft als ust oder wst dienen
    ama ist eine linie im chart, der neutral/short/long anzeigt
    zusaetzlich unterm chart habe ich noch
    fxfariz_scalping m5
    wer will auch noch den macd allcolored 5/34/5

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  20. Dieser Beitrag stammt von ulwo:

    Das Thema Positionsmanagement wurde hier denke ich bisher noch nicht gross diskutiert, würde mich interessieren wie andere das handhaben.

    Wie handelt ihr eigentlich im 5 Min chart (EURUSD) im allgemeinen? Schnelle Gewinnmitnahmen, enger SL, oder mit weitem SL laufen lassen? Aufteilung der Position auf mehrere Einheiten, oder nur ein trade? Wie aufgeteilt: alles sofort rein, oder hintereinander?

    Hier meine grobe Vorgehensweise:

    Ich trade meistens mit einer Position, wenn sie schnell in die richtige Richtung läuft (innerhalb weniger Minuten 5-10 pips) kommen noch 1-2 weitere hinzu. SL wird nach 20 pips auf 0 gezogen, oder in die Gewinnzone, je nach dem. An meinem besten “run” hatte ich 10 offene Positionen, die alle mit Gewinn geschlossen wurden. Das macht dann Laune :-) Kommt leider nicht sehr oft vor.

    Wenn es zu langsam läuft – ohne Bewegung in die richtige Richtung – (5 min chart = ca. 10 Minuten) nehme ich auch wenige pips mit und stelle die Position glatt, evtl. auch mal mit Verlust. Immer noch besser als in den SL zu laufen…

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  21. Bettina sagt:

    Hallo gh,

    ja, genauso mache ich es auch, nur in kleineren Größenordnungen.
    Ich schrieb unten : pro Trade 1% Risiko vom Kapital, handle max 3 parallel : DAX, Euro, GBP. Dein Tagesrisiko von 6 % finde ich viel. eine Pechsträhne von 16 Tagen und das gesamte Kapital ist weg ! Auch wenn das vielleicht nicht passiert.

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  22. @ gh: Perfekt

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  23. gh sagt:

    @tk
    besten dank. tradefrequenz ca. 5-7 trades tgl.
    4 posis sind auch nur die max. größe
    handle überwiegend dax, euro, evt. 1 cfd-swing,
    kapital. liegt bei ca. 50k

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  24. @ gh: Sehr gut! 1,5% pro Trade ins Risiko zu gehen ist ein guter Wert – im Daytrading sind Werte von 0,5% bis 2% absolut in Ordnung, hängt natürlich auch davon ab, wie hoch die Trade-Frequenz oder wie hoch das Konto kapitalisiert ist.
    Das Beispiel ist ein Muster-Bsp.: Bei 4 Positionen (ist ja aber nicht immer der Fall!?) ist es aber schon fast zu risikoreich.
    Auch das Argument mit dem Überblick: Kann ich nur unterschreiben!

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  25. gh sagt:

    Risikomanagment
    Ich setze nie mehr als 5-6 % des Tradingkapitals auf einmal dem Risiko aus.
    Bsp.:
    Kapital: 20.000 €, Risiko je Trade: 1,5 % Max.Risiko/Trade: 20.000*1,5% = 300 €,
    Gesamtrisiko in €: 20.000 x 5-6% = 1000€ bis 1200€,
    Positionen: 1200€ / 300€ = 4

    d.h. ich halte nie mehr als 4 offene Positionen.
    Ist nicht nur das Risiko begrenzt, sondern man verliert mit mehr Posis den Überblick.

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  26. Irmgard sagt:

    da meine indikatoren trendfolger sind, ist meine metode nur in trendmärkten anwendbar
    ich habe die stochastic einstellung 14 5 3 und ema5 sowie sma8 im 15min chart
    wenn die stoch von oben nach unten kreuzt geh ich short, von unten nach oben long, als bestätigung kreuzen sich dann etwas zeitverzögert die gds.
    im idealfall kreuzt sich stoch im bereich 0-20, bzw. 80-100
    was ganz wichtig ist: wenn sich die linien in der stoch kreuzen soll erst die kerze abgewartet werden bis sie komplett ist, denn was grün anfängt kann rot enden und dann kreuzt sich plötzlich nichts mehr
    man steigt also erst bei der nächsten kerze ein
    was ebenfalls sehr wichtig ist, sich anzuschauen wie sich die stoch kreuzt, tendiert sie eher seitwärts dann finger weg, auch sollte man sich die gds sehr genau anschauen, ob diese nach oben bzw nach unten zeigen
    wenn die stoch nach oben zeigt aber die gds seitwärts dann steigt man besser nicht ein, da das eher für eine seitwärtsphase spricht
    was auch nicht empfehlenswert ist an ws oder us einzusteigen, also bei us short zu gehen oder vor ws long

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  27. olav sagt:

    Hier meine aktuelle DAX Trading-Strategie. Ich nenne sie mal “Rückkehr-Strategie”

    Vorgehensweise:

    Man zeichnet sich den Tagesschlusskurs vom Vortag Xetra in den Chart ein. +-30 punkte davon jeweils eine weitere Linie (evtl damit spielen, Fibo oder Pivot geht auch). Wenn der Dax über diese Linien springt, kehrt er oft wieder zurück zur Mittellinie, er schwingt quasi zurück.

    Die Idee ist nun bei Überspringen eine Order auf die Linie zu setzen mit Ziel Rückkehr zur Mitte, also oben short, unten long.
    Das ist schon alles.

    Wenn es einen starken Trend gibt kehrt der DAX selten zurück = kein Trade. Wenn er doch zurückkehrt, engen SL setzen und nach Umkehrsignalen schauen, trade evtl. dann vorzeitig schließen. TP sind 30+ Punkte.

    Am Besten funktioniert es an Seitwärts-Tagen, da sind oft 5-10 kleine Trades um die Mittellinie drin. Als Ergänzung kann man auch (halte ich für unsicher) die Richtung “weg” von der Linie traden, hier aber eng absichern da die Amplitude oft klein ist.

    Zusätzlich schadet es natürlich nicht evtl. WS und Supportlinien zu betrachten.

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  28. @ Bettina: Saubere Arbeit! Super wie der Blog sich entwickelt. So viele interessante Infos für Janus (aber auch die anderen Leser).
    Zum Beispiel: Nicht unrealistisch, doch sehr ambitioniert. Hängt eben von vielen Faktoren ab (was wird gehandelt, in welchen Zeitebenen, …), und kann eigentlich nicht pauschalisiert werden. Derjenige, der trotzdem hartnäckig bleibt, bekommt von mir die Antwort: etwa 50.000 Euro (25.000 geht in bestimmten Konstellationen auch schon).

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  29. Bettina sagt:

    Ja, klar ist das ambitioniert. die Rechnung ist ja nur ein Beispiel. Ich schaffe z.B. nicht im Entferntesten ein durchschnittliches CRV von 2:1. äähhmm, merke gerade, da war was unsauber formuliert: CRV ist ja Chance-Risiko. Auch hier ist 2:1 schon ambitioniert. Gemeint hatte ich allerdings durchschnittliches Gewinn/Verlust-Verhältnis.

    Wie mann die durchschnittlich 30 erreicht, darüber hatte ich ja gar nichts geschrieben. Das hängt definitiv vom Markt, vom System, von den Zeitebenen ab.
    Viele kleine Gewinne, wenige große etc.

    Wollte nur prinzipiell beschreiben, wie man zu einem Gefühl dafür kommt, wie so ein Geschäftsplan aussehen kann.

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  30. Bettina sagt:

    Hallo Janus,

    im Prinzip kannst Du Dir das ausrechnen.
    Voraussetzung: Du kennst Dein System —> Viele Demo-Trades !!! und Du kennst Dich ( Deine Risikobereitschaft, Dein Ziel und Deine gewünschte Trading-Dauer ) ! Von Konsequenz, Trading-Tagebuch… will ich gar nicht reden.

    Bleiben wir beim DAX. Sagen wir mal, du hast
    1 ) ein 50/50 System ( über einen längeren Zeitraum genau soviel Gewinntrades wie Verlusttrades )
    2 ) Dein CRV ist im Schnitt 2:1 ( ist schon ziemlich gut ! )
    3 ) Du möchtest 30 Punkte Gewinn / Tag im Schnitt
    4 ) Du möchtest bei jedem Trade nicht mehr als 1 % Deines Kapitals riskieren ( üblich sind 1-3% )

    So, das reicht als Voraussetzung.

    Mit 30 Punkten pro Tag machst du 600/Monat, falls du jeden Tag tradest.
    Mit 600 Punkten willst Du 3000.- Brutto verdienen ( als Beispiel ), also musst du immer 5 Daxe traden.
    Risiko / Trade 30 Punkte ( großzügig, Herr Kleinlein nimmt 25 )

    Beispiel: 1 Trade 60 Gewinn, 1 Trade 30 Verlust –> Tagesgewinn 30.
    Risiko / Trade : 5*30 = 150.- € soll 1% des Kontos sein –>
    dafür reicht also ein 15.000 Konto.
    Wenn Dein CRV schlechter ist oder das System und Deine Psyche 50/50 nicht hergibt, ist das Ergebnis der Rechnung ein entsprechend größedres Konto.

    Nur so als kleine Anregung ;-)

    Fazit : Notwendig ist ein Trading-Plan mit richtigem Geschäftsmodell und ein Trading-Tagebuch.

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