Artikel aus der Kategorie Devisen

Alles rund ums Trading von Euro, Dollar, Yen und Co.

Hier finden Sie Handelssignale, Trading Ideen sowie Tipps und Tricks rund um den Devisenhandel (Forex-Trading).

  • Dollarspritze verleiht Flügel – Dax und EUR/USD – Handelsvorbereitung

    16. September, 2011 - 09:00 Keine Kommentare Autor: Till Kleinlein

    Die Notenbanken heizten die aktuelle Kaufrallye noch weiter an. EZB, Fed und andere Notenbanken stellen künftig den Banken günstige Dollarkredite zur Verfügung. Diese abgesprochene Aktion ist wohl nötig, da einige Banken wegen der gegenwärtigen Schuldenkrise in Schieflage geraten könnten, vermutlich aber schon Probleme bekommen haben. Eine Vorsorgemaßnahme, die in anderen Phasen sicher die Verunsicherung verstärkt  und eher fallende Kurse nach sich gezogen hätte, doch in dieser Woche sind die Märkte im Bullenmodus und die Dollarspritze für europäische Banken wirkt daher eher beruhigend, wie die letzen Äußerungen der Politik. Entscheidend wird sein, wie die Masse reagiert, wenn die Erleichterung zur Normalität wird und sich die Marktteilnehmer wieder den Fakten widmen. Die Finanzlage der angeschlagenen Staaten hat sich noch nicht verbessert, überzeugende Modelle, wie dies geschehen soll, sind uns auch noch nicht zu Ohren gekommen.

    Turbulent wird es wohl auch heute weitergehen. Heute ist Großer Verfallstag. Dieser besondere Tag wird im Börsenjargon auch Hexensabbat genannt, da die Kursbewegungen an diesem Tag teilweise irrational erscheinen – im derzeitigen Umfeld dann wohl eher rational. Zu unterschiedlichen Uhrzeiten findet am (großen) Verfallstag, bzw. Hexensabbat das so genannte Fixing der Optionen und Futures an der Börse statt. Um 12.00 Uhr verfallen zunächst die Index-Optionen und –Futures der STOXX-Familie. Danach (um 13.00 Uhr) verfallen am Hexensabbat dann die Futures und Optionen auf den Dax und den TecDAX. Erst gegen Ende des Handelstages um 17.30 Uhr laufen dann die Optionen und Futures auf einzelne Aktien an der Börse aus. Nicht nur an der deutschen Terminbörse, sondern auch an fast jeder Börse weltweit findet der Hexensabbat statt. Große Marktteilnehmer wie Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen im Vorfeld diese besondere Konstellation an der Börse zu ihren Gunsten zu nutzen und die aktuellen Kurse für den Verfallstag, bzw. Hexensabbat auf jene Preise zu treiben, bei denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Und dies trieb die Börsen in den letzten Tagen auch noch nach oben an. Mehrheitlich hatten sich die großen Adressen auf hohem Niveau – aus aktueller Sicht – abgesichert. Nach dem heutigen Fixing wird sich auch zeigen, ob die Kauflaune weiter Bestand haben wird.

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  • Interventionen fruchteten nicht, aber … USD/JPYlock.png

    15. September, 2011 - 10:30 Keine Kommentare Autor: Till Kleinlein

    Die Interventionen der japanischen Notenbank liefen zwar in der jüngsten Vergangenheit ins Leere bzw. fruchteten diese immer nur für ganz kurze Zeit, doch die 0,76er-Marke entpuppt sich dennoch als massive Unterstützungszone. …

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  • Trendkanal intakt – EUR/USD

    15. September, 2011 - 09:56 Keine Kommentare Autor: Till Kleinlein

    Die europäische Gemeinschaftswährung hat seinen Anstieg fortgesetzt. Die Äußerungen von Merkel und Sarkozy („Griechenland müsse in der Eurozone bleiben“) sorgten dafür, dass der Euro seinen aufwärts gerichteten Trendkanal auf der Oberseite antestete. Dieser Trendkanal ist es auch, der von den Euro-Bullen unbedingt aufrechterhalten werden muss. Wird die untere Kanalbegrenzung unterschritten, dann

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  • Beruhigungspillen im Umlauf – Dax und EUR/USD – Handelsvorbereitung

    15. September, 2011 - 09:11 Keine Kommentare Autor: Till Kleinlein

    Nach China könnten nun auch andere Schwellenländern den Euro-Staaten unter die Arme greifen. Die Finanzminister der BRIC-Staaten treffen sich nächste Woche, um über den Kauf europäischer Staatsanleihen zu beraten. Da der griechische Ministerpräsident Papandreou gestern zusagte, alle geforderten Reformen anzugehen,  – was bleibt ihm bei dem gewaltigen Druck auch übrig – beruhigte sich die angespannte Situation an den Märkten. Denn Merkel und Sarkozy bekräftigten daraufhin ihre „Griechenland müsse in der Eurozone bleiben“-Einstellung. In Italien konnte das milliardenschwere Sparprogramm durch das Parlament gebracht werden. Eine weitere Beruhigungspille für die nervösen Marktteilnehmer. Die Finanzmärkte feiern jedenfalls die Meldungen und Versprechen teils euphorisch. Der Dax beispielsweise  klettert dabei um 3,36% und erwies sich als eifrigster Vorturner. Ob die Marktteilnehmer aufgrund der Beruhigungspillen vielleicht benebelt sind? Man wird sehen, ob die Kaufrallye anhält, oder bei einer der nächsten Negativmeldungen wieder in sich zusammenfällt. Es bleibt spannend, zumal heute eine Fülle an Konjunkturmeldungen vom Markt aufgenommen werden muss, und Frankreich und Spanien Staatsanleihen begeben.

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  • Der Realitätssinn – Dax und EUR/USD – Handelsvorbereitung

    14. September, 2011 - 09:07 Keine Kommentare Autor: Till Kleinlein

    Erst nachdem Kanzlerin Merkel bekräftigt hatte, den Euro zu verteidigen, und so den Äußerungen von Wirtschaftsminister Rösler etwas entgegensetzte, beruhigte sich der Markt. Auch die Meldung, China könnte sich in Italien engagieren und das Dementi der französischen Großbank BNP, sie hätte keinerlei Finanzierungsprobleme, stützen den Markt, und sorgten am Nachmittag sogar für eine kleine Kaufrallye. Nachdem es beim Dax zwischenzeitlich erneut knapp unter die 5.000er-Marke ging, konnte kurzzeitig sogar die 5.200er-Marke überwunden werden. Heute morgen haben die Marktteilnehmer wieder mehr Sinn für die Realität: Das beherrschende Thema Griechenland bleibt ungelöst. Die Börsenakteure stellen sich mehr und mehr auf eine Pleite des Landes ein, was auf politischer Ebene noch eine Mindermeinung darstellt. Anders sind die Kursturbulenzen am Anleihenmarkt für griechische Bonds nicht zu erklären. Unklarheit herrscht allerorten, was ein plötzlicher und ungeordneter Zahlungsausfall Griechenlands für Folgen hätte. Da Unsicherheit der schlimmste Gegner der Finanzmärkte ist, wird es weiter extrem volatil bleiben. Eine kleine Meldung kann schon große Auswirkungen zeigen. Bleiben Sie daher eng angeschnallt und begegnen Sie dem erhöhten Risiko mit Zurückhaltung. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in dieser Woche nochmals unter die 5.000er-Marke rutschen ist jedenfalls um einiges höher als die Etablierung eines Aufwärtstrends.

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  • Geht es bis zur 200er-Linie?

    13. September, 2011 - 09:09 2 Kommentare Autor: Till Kleinlein

    Die Talfahrt wurde gestern zunächst fortgesetzt, doch im Tagesverlauf konnte sich der Euro, der die 1,35er-Marke anteste, erholen. Belastend wirkt natürlich weiterhin die Schuldenkrise in Europa und insbesondere die Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft Griechenlands. Kommt es zur Auszahlung der nächsten Tranche? In der aktuellen Situation kommen auch Stimmen auf, die EZB könnte bei schwacher Wirtschaftsentwicklung die Zinsen senken. Genug Stoff, um viel zu schreiben, doch hier geht es schließlich ums Traden.

    Die gestrige Gegenbewegung endete um die 1,37er-Marke herum. Wird dieser Widerstand heute genommen, so gehe ich long. Dann

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